Landesgruppe Bayern

Jugendprüfung am 06.04.2019 in Unternesselbach

 

 

Wie schon in den Jahren vorher, trafen sich die Prüflinge und das Prüfungsteam um 7.30 Uhr im Suchen-Lokal.

Es ist immer wieder schön vertraute Gesichter dabei zu entdecken. Das nimmt einem gleich zu Beginn ein großes Stück der eigenen Nervosität. Nach einer kurzen Ansprache des Prüfungsleiters, ging es zügig ins Revier.

Gestartet wurde mit der Baueignung, die alle 5 Hunde ohne Probleme meisterten. Die anschließende Schussfestigkeit war dann auch nur eine reine Formsache. Als nächstes kam dann die Hasenspur und die Suche an die Reihe. Revierleiter Albin Busch lotste uns mit viel Fingerspitzengefühl an die Plätze, wo für alle Prüflinge optimale Gegebenheiten warteten. So hatte jeder Hund mehrere Chancen, seine jagdlichen Anlagen unter Beweis zu stellen.

Für die Lautfeststellung mussten Alle noch etwas Fleiß und Schweiß investieren, doch zu guter Letzt konnte allen 5 Hunden der Laut bestätigt werden.

Was diese Prüfung immer wieder so besonders macht, ist das Miteinander zwischen Prüfern, Prüflingen und Revierinhabern. Keiner ist sich zu schade dem Anderen zu helfen und ihn zu unterstützen. Es zählt für jeden die Leistung aller Hunde und nicht nur die des Eignen. Ich durfte zum dritten Mal diese Prüfung als Suchen-Sieger absolvieren.

Mein Dank gilt Allen, die mich dabei unterstützt haben und mir zu diesen Erfolgen verholfen haben.

 

Suchen-Sieger Alexandra Schmidt mit ihrer Hündin Evita vom Birnbaumer Schloss

Suchen-Sieger: Sandie Schmidt


Jugendprüfung am 14.04.2019 in Mintraching

Am 14.04.19 hieß es für mich früh aufzustehen und nach Wolfskofen zu reisen. Hier traf man sich Früh um 8 Uhr in der Gaststätte "Alte Schule" zur Jugendprüfung.
Als Erstlingsführer wusste ich nicht, was mich erwarten würde. 
Zunächst einmal ging es sehr gut los: In der Gaststätte erwartete uns nicht nur ein freundlicher Wirt, sondern auch warmer Kaffee.
Nach einer kurzen Ansprache und Erläuterung ging es mit mehr Klarheit über den Tagesablauf in das Revier.
Vorher noch wurde die Reihenfolge gelost und ich erwischte ausgerechnet die 1. Gerne hätte ich mir abgeschaut, wie ich mich in der einen oder anderen Situation zu verhalten hätte.
Bei der Feststellung der Schussfestigkeit deutete sich bereits ein beeindruckender Hasenbesatz an. 
Trotzdem hatten wir anfangs kein Glück bei der Suche nach den Hasen. Ob das vielleicht am starken Wind lag? So liefen wir einige Felder ab, bis endlich alle Hunde ihre Nase unter Beweis gestellt hatten.
Anschließend kamen noch die Suche und die Lautfeststellung. Auch hier konnten alle Prüflinge ihr Können zur Schau stellen.
Sehr überraschend kam für mich am Ende des Tages der Suchen-Sieg, da für mich der gesamte Tag von der Unsicherheit eines Erstlingsführer begleitet wurde. Zum Glück blieb der Hund von alledem unbeeindruckt und konnte über seinen Führer hinauswachsen.
So wurde ein sowieso schon sehr schöner Tag abgerundet. 
Es hat mir große Freude bereitet, mit all den angenehmen Menschen auf der Suche nach Hasen durch diverse Felder zu laufen und ich freue mich bereits darauf, einen jeden wieder zu sehen.

 

Besonderer Dank gilt der guten Organisation der Prüfung, sowie den Richtern und dem Revierinhaber, die allen Teilnehmern der Prüfung einen so schönen Tag ermöglicht haben!

 

Ho Rüd Ho und Waidmannsheil

 


Jugendprüfung am 06.04.2019 in Wallersdorf

 

Obwohl ein alter Hase und immer schon DJ-Terrier-Führer, bin ich Erstlingsführer bei den Parson Russel Terriern. Ziel war es unser Hunde-Team für die Jagd und für unsere Hunderettungen aus Kanal und Fuchs- und Dachsbau mit einem PRT noch vielseitiger zu machen. Das war eine gute Entscheidung von uns. Unsere PR Terrier Hündin Cayenne vom Rossfeld ist sehr passioniert und eine starke Bereicherung für unsere Truppe

Wir stellen immer unsere Hunde auch auf den Prüfungen vor. So auch unsere Cayenne, als erstes auf der Junghundeprüfung in Wallersdorf. In der Hoffnung, dass wir die JP möglichst gut abschließen, sind wir um 5 Uhr in der Früh vom Chiemsee gestartet. Am Treffpunkt wurden wir vom Richterteam begrüßt und der Prüfungsablauf wurde besprochen. Als Erstlingsführer dieser Rasse war ich sehr gespannt, was mich heute erwartet.

Nach Überprüfung der Unterlagen und Chip Nummer war das erste Fach die Schussfestigkeit. Auch die anschließende Baueignung war für alle Hunde keine Schwierigkeit. Obwohl unsere Cayenne auch mit Passion den Fuchs verbellte, konnte ich sie vom Fuchs abrufen.

Bei dem Fach Suche im Feld konnten die Hunde zeigen, wie gut und selbstständig sie eine Suche machen. Zu Beginn der Hasenspurarbeit war es schon sehr warm, trocken und leicht windig. Dadurch wurden die Hunde entsprechend gefordert um ihre Anlagen bei der Spurarbeit zu zeigen. Der Hasenbesatz im Wallersdorfer Revier war sehr gut. Alle Hunde bekamen ausreichend Gelegenheit ihr Können auf der Hasenspur unter Beweis zu stellen. Nach der Feldsuche gab es die Möglichkeit am sichtigen Hasen den Sichtlaut zu zeigen. Alle Hunde konnten die Junghundeprüfung erfolgreich abschließen.

Im Prüfungslokal wurde bei gutem Essen und in gemütlicher Runde gespannt auf die Auswertung der Richter gewartet. Als unsere Cayenne vom Rossfeld mit stolzen 108 Punkten hervorging, war ich natürlich sehr erfreut.

Besonderer Dank gilt Herrn Blenninger für die gute Organisation, der Richtergruppe für ihre souveräne Durchführung der Prüfungen sowie dem Revierinhaber, der uns sein Revier mit dem guten Hasenbesatz zur Verfügung gestellt hat. Uns ist allen bewusst, dass wir ohne solche Reviere keine Prüfungen durchführen könnten.

Den Hundeführern wünsche ich weiterhin viel Suchenglück und schöne Jagden mit Ihren Hunden.

 

Manfred Friedrich

 

  

Suchen-Sieger: Manfred Friedrich


Bauprüfung in Zeil am Main am 13.04.2019

 

 

Am Samstagmorgen um 9 Uhr trafen wir uns bei ganz leichtem Schneefall an der Bauanlage in Unterfranken. Hundeführer, Richter, Schliefenwart und Prüfungsleitung, alle waren frohen Mutes und gut gelaunt. Nach einer Begrüßung durch die Prüfungsleitung, Bekanntgabe der Richter und verlosen der Startnummern starteten wir in die Prüfung und es begann für zwei Hunde mit der noch fehlenden Schussfestigkeit

Danach wurde es auch für uns ernst und es ging los in die Bauanlage, während die wartenden Hundeführer sich bei sehr unterhaltsamen Gesprächen am Lagerfeuer aufwärmen konnten

Alle 4 Hundeführer mit ihren 5 Hunden konnten die Prüfung erfolgreich bestehen und so waren wir auch alle nach der Prüfung gut gelaunt

Wir bedanken uns vor allem bei Jochen und Klaus Schulz für ihr unermüdliches Engagement für die Erdhunde. Vor allem das wir dort seit über 25 Jahren, ich selber seit 18 Jahren, mit unsere Hunden immer mit offenen Armen empfangen werden und wir unsere Hunde dort perfekt eingearbeitet bekommen.  Es macht immer wieder Spaß und Freude.

Ein Dank selbstverständlich auch an die Prüfungsleitung für die geleistete Schreibarbeit, ohne die es eine Prüfung auch nicht geben würde. Auch einen großen Dank an die Richter, mit ihrem sehr fachkundigen Urteil

Nach der Preisverleihung gab es noch hervorragende Bratwürste und Steak mit der erforderlichen flüssigen Komponente.

Ich freue mich schon auf die nächsten Prüfungen in so angenehmer und entspannter Atmosphäre wie wir es in Bayern eigentlich immer unter Hundeführern, Richtern und Prüfungsleitung haben.

 

Silke Oberndorfer

 


Wesenstest am 11.05.2019 in Coburg

 

So eine Prüfung ist wohl immer eine besondere Angelegenheit, aber als Erstlingsführer war die Aufregung besonders groß – was wird vom Hund und von mir verlangt? Ist mein Hund selbst für einen Terrier zu „aufgeweckt“ oder vielleicht sogar ungehorsam?! Nun, die Frage sollte sich im Laufe des Tages klären…

 

Vom Treffpunkt fuhren wir zum idyllisch gelegenen Forsthaus Taimbach, wo die Prüfungsstationen bereits aufgebaut waren. Nach der Anmeldung ging es dann auch gleich los; für Aufregung blieb keine Zeit, weil Ayk vom Wilstedter Moor, genannt Ratzfatz, und ich als Erste an der Reihe waren. Überhaupt gab es für Aufregung gar keinen Grund. Die Wesenssachverständigen erklärten ruhig, was zu tun ist, und der Terrier zeigte, seinem Namen alle Ehre machend, was in ihm steckt. Seine Interessen stellte Ratzfatz schnell klar: eine hartnäckige Vorliebe für die ausgelegte Gamswilddecke, das Beutespiel mit der Reizangel und das freudige Bringen aus dem Wasser. Alle anderen Aufgaben wurden ebenfalls erfüllt, wenn auch ein bisschen weniger leidenschaftlich. So oder ähnlich erging es auch den übrigen fünf angetretenen Hundeführern, so dass am Ende alle vorgeführten Terrier den Wesenstest bestehen konnten. Eine weitere Gemeinsamkeit war die „besondere Wasserfestigkeit“, die das alles andere als idyllische Wetter den Anwesenden an diesem Tag abverlangte, bis wir dann zur offiziellen „Preisverleihung“ und natürlich zum gemütlichen Teil in der Gaststätte „Felsenkeller“ in Coburg einkehrten.

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei Familie Schwarm und bei Gabriele Wirth für ihren Einsatz als Wesenssachverständige bzw. Parcourchef bedanken. Eure, bei dem Sauwetter nicht selbstverständliche, unkomplizierte und lockere Art hat es für mich zu einem tollen Einstieg in die PRT-Prüfungswelt werden lassen. Ich danke auch den anderen Hundeführern für das nette Miteinander und die Fachsimpelei, die mir die Erkenntnis brachte: 

 

Ich habe einen ganz normalen, tollen Terrier!

 

Janine Kretschmann, Bernburg (Saale) im Mai 2019

 


Wesenstest und Zuchtzulassung am 08.06.2019 in Aham/Hausberg

 

Am 8.6.2019 in den frühen Morgenstunden, trafen sich 15 Hundeführerinnen und Hundeführer zum Wesenstest, auf dem Aussiedlerhof Thalhammer bei Gerzen.

Ein idyllisches Fleckchen Erde, um in Ruhe den Wesentest durchführen zu können. Die vier Wesenssachverständigen gaben kurze Instruktionen an die Teilnehmer und schon ging es los. Da wir doch eine große Gruppe waren, wurden 2 Prüfungsgruppen gebildet. Dadurch konnte der Wesenstest dann relativ zügig von statten gehen und rechtzeitig zum Mittagessen konnten alle 15 Teilnehmer ihre Urkunden zum bestandenen Wesenstest entgegennehmen.

Nach dem gemütlichen Mittagessen fand dann sofort im Anschluss die Zuchtschau im Innenhof des Thalhammer Hofes statt. Zuchtrichterin Kerstin Buss richtete in alt bewährter Weise die 16 gemeldeten Hunde. Der größte Teil der Hunde war schon beim vorangegangenen Wesenstest gestartet, aber auch wenn hinter Führer und Hund schon ein langer Tag lag, konnte das der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Alle harrten tapfer bei den steigenden Temperaturen aus und am Schluss der Zuchtschau konnte allen 16 gemeldeten Hunden die Zuchttauglichkeit zugesprochen werden. Ein toller Erfolg!

Mein Dank gilt Hans Blenninger, für sein Engagement, seine Zeit und sein immer offenes Ohr, dass bei solch großen Prüfungen unerlässlich ist, den vier Wesenssachverständigen für ihre freundliche und angenehme Art zu richten und natürlich Kerstin Buss, die mit viel Fingerspitzengefühl unsere Parson beurteilt hat!

 

Alexandra Schmitt

 


Bauprüfung am 31.08.2019 in Unterlappach


Zuchtprüfung am 01.09.2019 in Unternesselbach


Die erste ZP in Unternesselbach...nachdem die JP schon immer so gut organisiert ablief, waren wir gespannt, wie es heute ablaufen würde! Im Gartenhäuschen der Revierinhaber Busch/Müller trafen sich 4 Hundeführer und eine Hundeführerin um 8 Uhr, um erstmal in aller Ruhe mit den Richtern und den Revierinhabern zu frühstücken.

Nach einer kleinen Einführung begannen wir die ZP mit der Schussfestigkeit. Im Anschluss daran, bekam jeder Prüfling ein eigenes Feldgehölz zu gewiesen! In allen Wäldchen war ausreichend Wild vorhanden und drei der Hunde konnten auch noch ihr Laut bestätigt werden.

Im Anschluss daran wurden die Schleppen gezogen, die von allen Hunden trotz der Wärme und starkem Wind sehr gut gearbeitet wurden. Die Leinenführigkeit wurde auf der Fahrt ans Wasser absolviert und stellte keine große Herausforderung an die Hunde dar. Der Abschluss der Prüfung war dann das Bringen der Ente mit Schuss am Wasser. Auch hier konnten alle Hunde bestehen und schließlich wurde in der direkt anschließenden Besprechung allen Teilnehmern die bestandene ZP zugesprochen.

Wie schon bei den Junghundeprüfungen in den Jahren vorher, war auch die ZP super organisiert, das Richterteam offen und souverän und die Revierverhältnisse optimal auch für eine ZP. Mein Dank gilt Allen, die zu dem Gelingen dieser Prüfung beigetragen haben und uns Prüflinge auch schon im Vorfeld so toll unterstützt haben!

 


Zuchtprüfung am 01.09.2019 in Pfakofen

 

 

Am Sonntag, den 1.09.2019, um 8.00 Uhr trafen sich sechs Hundeführer mit Ihren

 

Parson Russell Terriern bei der Bäckerei Zink in Pfakofen bei Regensburg um an der

 

Zuchtprüfung der Landesgruppe Bayern teil zu nehmen.

 

 

Nach einer kurzen Ansprache der Prüfungsleiterin Gabriele Wirth machten wir uns

 

gemeinsam mit dem Revierführer Christian Freundorfer auf ins nahegelegene Revier.

 

 

Das erste Prüfungsfach war die Schussfestigkeit. Es konnten alle Hunde ohne

 

Bedenken bestehen.

 

 

Als nächstes ging es an die Schleppe und da konnte man bereits manchen

 

Hundeführern eine leichte Nervosität ansehen. Es konnten alle Hunde das Fach

 

Schleppe mit „sehr guter“ und „ guter“ Leistung bestehen. Im direktem Anschluss

 

ging es an das Wasser. Es wurde von den Prüfern kurz erklärt was sie sehen wollen,

 

dann kam auch schon der erste Hund dran. Auch dieses Prüfungsfach konnten alle

 

Hunde bestehen.

 

 

Als nächstes stand Leinenführigkeit und Stöbern an. Das Revier von Franziska Zink

 

und Franz Kunit versprach viel Wild in den Dickungen, da man immer wieder gut

 

belaufene Wechsel in die Dickungen sehen konnte. Zwei Hunde hatten die Möglichkeit

 

auf Wild zu kommen. Bei den anderen Hunden war anscheinend nichts zu Hause. Aber

 

auch hier konnten alle Hunde ihr Können unter Beweis stellen.

 

 

 

Am Ende dieses wundervollen sonnigen Sonntags haben alle Hunde, die einen mit etwas

 

mehr Glück, die Zuchtprüfung bestehen können.

 

 

Vielen herzlichen Dank an die Prüfungsleiterin Gabriele Wirth mit ihren Prüfern/innen.

 

 

Sehr herzlich möchte ich mich bei der Familie Zink bedanken das sie uns ihr Revier

 

bereitgestellt haben und uns vor und nach einen doch anstrengenden Tag mit Bratwürsten

 

und Sauerkraut verköstigten

 

 

 

Suchen-Sieger und Verfasser

 

 

Johannes Dollmann

 


Gebrauchsprüfung am 29.09.2019 in Pfakofen

 

Vier Wochen nach der ZP in Unternesselbach sollte nun auch die GP im Raum Regensburg in
Angriff genommen werden.
Es waren für mich und meine PRT-Hündin „Blasca von der Lutherlinde“ sehr arbeitsintensive
Wochen, in denen nicht nur die Schweißfährte auch im Schlaf gelaufen wurde.
Wie fanden uns also am 29.09.19 am Treffpunkt, dem Haus der Familie Zink, zusammen mit
einem weiteren Führer und einer weiteren Führerin, den Richtern und Revierführern unter der
Leitung von Frau Silke Oberndorfer ein.
Die Aufregung und der Respekt vor diesem Tag standen mir ins Gesicht geschrieben, welche
sich jedoch nach Gesprächen, Kaffee und Brezeln und der engagierten Ansprache der Obfrau
etwas legte.
Es sollte beginnen.
Als erster Hund starteten wir mit der Schussfestigkeit. Während der kleinen Suche und den
zwei Schüssen sah und bemerkte ich rasch, Blasca ist gut drauf. Zuversichtlich jedoch nicht
einen Moment respektlos sah ich nun der 600 Meter Schweißfährte entgegen.
Noch nie waren 600 Meter so lange wie an diesem Tag.
Konzentriert machten wir uns an die Arbeit. Mit geduldiger Richtergruppe und Zuschauern
als Anhang kamen wir an einen Punkt, an welchem wir auf zwei Verleitungen trafen.
Nach einer kurzen Pause, in der wir uns beruhigten und wieder konzentrierten, konnte Blasca
die Rotfährte, nachdem ich sie in vermeintlicher Richtung unter Wind ansetzte, wieder finden
und uns zielstrebig ohne Abruf zum Stück führen.
Stolz und voller Freude konnten wir dann im Anschluss auch die Anschneideprüfung
bestehen.
Im weiteren Verlauf musste jedoch ein Gespann leider an der Schweißfährte ausscheiden.
Niemand konnte dies der erst 14 Monate alten Hündin übel nehmen.
Meinen vollsten Respekt an dieser Stelle!
Weiter ging es nun mit zwei Gespannen. Wasserarbeit, Schleppe in Feld und Wald,
Leinenführigkeit, Ablegen und Schießen und das Verhalten auf dem Stand konnte uns beide
an diesem Tag nicht in Verlegenheit bringen. Auch das zweite Gespann führte sehr souverän.
So eine Meisterprüfung an nur einem Tag kann Hund und Führer an seine Grenzen bringen.
Die Vielseitigkeit dieser Prüfung ist enorm. Es gilt aller höchster Respekt an diese kleinen
Racker.
Ein langer Prüfungstag bei herrlichem Wetter sollte nach der Stöberarbeit bald enden.
In einem Stück Altholz dessen Boden mit Brombeeren, nicht viel höher als einen halben
Meter bedeckt war und aus denen sich einige zu kleine Gruppen zusammenstehende
Jungfichten streckten, sollte Blasca sich beweisen.
Ein Stück weiter im Bestand, in einer hochgewachsenen Sturmwurffläche mit einer kleinen
Altgrasfläche hatte sich eine Ricke mit Kitz nieder getan. Von meiner Kleinen aufgeschreckt
sprang diese jedoch ohne Sichtkontakt, allerdings nicht ganz unbemerkt, ab.

Blasca konnte hier nun ihren Finderwillen zeigen und nach Bögeln und Windholen die Fährte
festmachen und dieser folgen. Leider wollte ihr hier vor lauter Erschöpfung kein Laut mehr
entweichen

Ein für zwei Gespanne erfolgreicher Tag ging zu Ende. Wir durften uns in tollen Revieren
einer souveränen Richtergruppe vorstellen. Danke an Familie Zink, welche uns abends noch
mit einer stärkenden Gulaschsuppe verköstigte. Hier konnten wir diesen schönen Tag noch
ausklingen lassen, zusammensitzen und uns weiter austauschen.
Meinen/Unser herzlichsten Dank gilt natürlich auch den Revierinhabern. Ohne die eine
Hundeprüfung sei es bei den PRT oder DD ́s (aus deren Lager ich eigentlich komme) nicht
durchzuführen wäre.
Blasca von der Lutherlinde GP Regensburg I. Preis 262 Arbeitspunkte
Wir verbleiben mit Weidmannsheil


Patrick Kress