LANDESGRUPPE BAYERN

Bauprüfung am 01.04.2017 in Pörnbach

 

Bei frühlingshaftem Wetter durften 6 Hunde in der von Michael Seidl bestens betreuten und geführten Schliefenanlage ihr Können unter Beweis stellen. 
Für manche Hunde war es zum ersten Mal, dass sie Prüfungsluft schnuppern durften (außer Wesenstest), auch für meine Daisy vom Islinger Feld war dies so. Aber nach der Vorbereitung, bei der meine Daisy und ich hervorragend vom Züchter Christian Freundorfer und Schliefenwart Michael Seidl betreut wurden, fühlten wir beide uns fit genug, um eine gute Prüfung ablegen zu können. 
Dass wir hier als Suchensieger mit voller Punktzahl nach Hause fahren durften, daran hätte ich nicht zu träumen gewagt, aber Daisy konnte ihre Fähigkeiten zeigen und wurde mit 100 Punkten dafür belohnt. Auch die anderen angetretenen Hunde zeigten sehr gute bis gute Leistungen. Lediglich ein Hund hatte einen schlechten Tag erwischt und konnte seine Leistung leider nicht abrufen, obwohl er bei den Übungstagen gezeigt hat, was in ihm steckt. 
Danke an alle, die die Prüfung organisiert und uns für diesen Tag unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt dem Züchter von meinem Hund Daisy, Christian Freundorfer, der uns nicht nur zur Prüfung, sondern auch zum Übungsschliefen begleitet hat und mir bzw. Daisy immer mit Rat und Tat zur Seite steht, sowie ein herzliches Dankeschön Herrn Michael Seidl der sich für mich – als PRT-Erstlingsführer – immer Zeit genommen und geduldig mit uns geübt hat.

 

Christian Fruth und Daisy vom Islinger Feld

 

 

Junghundprüfung am 02.04.2017 in Unternesselbach

Tja… was soll ich sagen…. Ich durfte das 2. Mal als Suchensieger die JP in Unternesselbach beenden! Dieses Mal mit meiner Hündin April von der Lutherlinde! Es war ein bombastischer Tag… angefangen von der Begrüßung des Prüfungsleiters, hin zu einem sehr fairen Richten unserer drei Richter, weiter zu einem extrem guten Hasenbesatz, tollem Wetter und einer richtig guten Truppe, bestehend aus Hundeführern, Züchtern, Richtern, Revierinhabern und Zuschauern. Alle Hunde konnten bei den zu prüfenden Fächern Baueignung, Schussfestigkeit, Hasenspur und der Suche mit Laut beste Leistungen unter Beweis stellen. Es war wirklich eine Freude die Weißen mit ihren Führern arbeiten zu sehen. Den Prüfungstag beendeten wir bei einem gemütlichen Beisammensein, bei dem der Prüfungsleiter drei Hunden einen ersten Preis und zwei Hunden einen zweiten Preis überreichen konnte. Besonders erfreulich war auch, dass allen 5 Hunden ihr Laut bestätigt werden konnte! Mein Dank gilt einem tollen Prüfungsteam, den Revierinhabern für so ein hasenreiches Revier, den Hundeführern für ihr tadelloses Verhalten und meinen Züchtern für diesen wunderbaren Hund!

 

Alexandra Schmidt

 

 

Junghundprüfung am 09.04.2017 in wallersdorf

Kompetent und zügig wurden kurz vor 8 Uhr die Unterlagen der Führer und Hunde geprüft und angenommen.

Mit der Auslosung und Ausgabe der sehr geschmackvoll gestalteten und beschrifteten Holzscheibchen begann die JP bei schönstem, trockenen Frühlingswetter.

Die Überprüfung der Schussfestigkeit in einem versteppten Gelände war für keinen der 6 Hunde ein Problem, so dass alle Hunde die Prüfung fortsetzen konnten. Das Fach Baueignung konnte auch von allen Hunden mit unterschiedlicher Beurteilung erfüllt werden.

Die anschließende Spur- und Suchenarbeit wurde auf den umliegenden Feldern durchgeführt. Diese zeigten sich mit ca. 70 % großflächig aufgegangener Winterfrucht und dazwischenliegenden frisch eingesäten, ebenso großen und völlig ausgetrockneten Feldschlägen. Diese Situation stellte für 5 Hunde bei der Spurarbeit eine erhebliche Schwierigkeit dar, so dass diese zur Absicherung der Beurteilung einen 2. Hasen bekamen. Für die anschließende Suche waren die großen Saatflächen ideal. Aufgrund des guten Hasenbesatzes, dem gut zusammenarbeitendem Richterteams, sowie der gut organisierten Revierführung konnten die Arbeiten gegen 13 Uhr beendet werden.

Bei der abschließenden Besprechung im Gelände stand fest, dass leider zwei Gespanne die Mindestanforderung zum Bestehen der Prüfung, bei Suche bzw. Spur nicht erfüllen konnten. Trotzdem war die Prüfung für alle Gespanne ein Erfolg, denn allen Hunden konnte der Laut, spl bzw. sl bestätigt werden. Da der nachgewiesene Laut für unsere Rasse noch größte Bedeutung hat, aber auch für die weitere Entwicklung der Hunde, in Zucht und Ausbildung sowie Verwendung, muss diese Tatsache besonders hervorgehoben werden.

Nach der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses und Ausgabe der Unterlagen konnte dem Beständer und Revierführer, sowie den Richtern ein aufrichtiger Dank ausgesprochen werden. Die JP war charakterisiert durch die konstruktive und wohlwollende Leitung, um den Hunden zur besten Darstellung ihrer Anlagen zu verhelfen.

Besonderes Lob dem RO für seine sehr klare und begreifbare Erläuterung der Arbeit der Hunde, für alle und besonders für jeden einzelnen Hundeführer.

Aus den Erkenntnissen der JP sind die Hundeführer für die Arbeit belohnt und gibt aber auch neue Kraft für die zukünftige weitere Ausbildung des Hundes. Dazu wünsche ich viel Geduld, Zeit und Gelegenheit

 

Horüdho

 

Gerhard Dupper

 

 

BAUPRÜFUNG AM 22.04.2017 IN ZEIL AM MAIN

 

Am Samstag, den 22.04. trafen sich 3 Hundeführer mit 4 Hunden, Zuschauern und Richtern an der sehr gepflegten Bauanlage von Klaus Schulz in Zeil am Main. 

Das Wetter lies nichts für Wünsche offen. Es wehte eine sehr kalte Ostluft mit teilweise Regen.

Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht verderben und warteten voller Aufregung auf die Auslosung, welcher Hund wann, mit welchem Fuchs.

Alle 4 Hunde konnten erfreulicher Weise die Bauprüfung bestehen, so konnten am Ende zwei I. Preise, ein II. Preis und ein III. Preis vergeben werden.

Unser Dank gilt selbstverständlich an erster Stelle Klaus Schulz und seinem Team, die immer für uns da sind, die Hunde mit viel Mühe mit dem Führer zusammen einarbeiten.

Auch an Betty ein großes Dankeschön für die Verpflegung am Bau mit Getränken und Gegrilltem.

Es war wieder eine sehr gelungene Prüfung und wir hoffen noch lange Zeit an diese top Bauanlage fahren zu dürfen.

 

Silke Oberndorfer

 

JUNGHUNDPRÜFUNG AM 23.04.2017 IN mINTRACHING


Nach der Begrüßung im warmen Gasthaus "Altes Schloß" in Obertraubling, blies uns im vorzüglichem Niederwildrevier von Herrn Adalbert Amann ein schneidiger, zunehmend kalter Wind entgegen.
Nach der Schussfestigkeit mussten noch 2 Prüflinge die Baueignung ablegen und schon ging es zum Suchen der Hasen in die Saatfelder. Es dauerte bei diesem gut besetzten Revier nicht lange bis wir die ersten Hasen hochmachten und wir beide dann auch zur Hasenspur an der Reihe waren. Meine Daisy konnte auch hier wieder ihre beim Üben gezeigten Leistungen voll bestätigen. Die von ihr über Saatfeld und staubtrockenen Acker gezeigte Hasenspur wurde von den 3 Richtern und der Richteranwärterin mit der Note 4 bewertet. Zusätzlich zeigte Daisy einen sehr guten Spurlaut der leider auf dem trockenen Acker, auf Grund des Windes und dem hellen Spurlaut, von den Richtern nicht mehr gehört wurde und somit auch nicht weiter bewertet werden konnte. Trotzdem waren wir mit der Note 3 im Spurlaut vollauf zufrieden und freuten uns riesig darüber .
Alle Hunde konnten ihre Möglichkeit  zur positiven Bewertung der Hasenspur nutzen und somit ging es weiter zur Lautfeststellung welche dann letztendlich mit 2x spurlaut, 2x sichtlaut und 1x stumm eingetragen wurde.
Nach der erfolgreichen Suche durften Daisy und ich mit einem sehr guten Platz rechnen. Dass es wiederum der Suchensieg, wie bei der Bauprüfung, sein sollte macht mich als PRT-Erstlingsführer sehr glücklich und ich bin froh dass meine Familie und ich bei dieser Rasse und dem PRTCD gelandet sind. Denn der Umgang untereinander ist nicht nur bei dieser Prüfung hervorzuheben. 
Ich möchte mich bei allen bedanken, die zur Durchführung dieser Junghundprüfung beigetragen haben und die mich bei der Ausbildung meines wunderbaren Jagdlehrlings unterstützen. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Daisys Züchter und mittlerweile sehr guten Freund Christian Freundorfer. Er steht mir stets mit Rat und Tat zur Hilfe und hat für uns immer Zeit und ein offenes Ohr. Für uns ist es Ehrensache  - auch in Zukunft -  alles dafür zu tun, den Zwinger "vom Islinger Feld"  bestens zu vertreten.
 
Suchenglück und Waidmannsheil
Christian Fruth  


Wesenstest am 06.05.2017 in Coburg/Taimbach

Wesenstest und Zuchtschau am 11.06.2017 in Seyboldsdorf

 

Bei schönsten Sonnenschein trafen wir uns am 11. Juni mit unseren sieben Parson beim Bergwirt in Vilsbiburg. Für den Wesenstest war schon alles vorbereitet, sodass wir kurzdrauf zum eigentlichen Ort der Prüfung fahren und loslegen konnten. Dort angekommen, bekamen wir eine kurze Einweisung und schon ging es los. Zur Prüfung der jagdlichen Anlagen unserer kleinen Freunde hatte Hans Blenninger einiges an Wild mitgebracht, das größte Interesse bereitete jedoch allen Vierbeinern der Marder. Im anschließenden menschlich-kontaktbezogenen Teil wurden alle Teilnehmer und Zuschauer mit einbezogen und die Hunde konnten Ihre Kontaktfreudigkeit und Ausgeglichenheit unter Beweis stellen. Im Anschluss konnten unsere Hunde beweisen, dass Sie weder durch Motorsägen noch durch rappelnde Blechteller oder sonstige Umwelteinflüsse aus der Ruhe zu bringen sind, die Abkühlung bei der Überprüfung der Wasserfreude war allen Hunden eine willkommene Belohnung. Und so konnten alle Hundeführer mit Ihren Parson den Vormittag erfolgreich abschließen.

 

 

 

Nach einem zünftigen Mittagessen stand dann für die meisten „alten Bekannten“ des Vormittags sowie einige hierfür Hinzugekommene die Zuchtzulassungs-Zuchtschau an. Hier konnten sich unsere Vierbeiner der gewissenhaften Beurteilung unserer Hauptzuchtwartin Silke Oberndorfer stellen. Neben der Begutachtung der Hunde, die für alle Dank der guten und verständlichen Erklärungen von Silke leicht nachzuvollziehen war, konnte man hier auch so einiges Wissenswertes über unsere Hunde lernen. Insgesamt wurden auch hier ausnahmslos sehr gute und vorzügliche Vertreter unserer Rasse vorgestellt, lediglich einem Vierbeiner konnte die Zuchtzulassung wegen eines unvollständigen Gebisses nicht erteilt werden.

 

 

 

Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Silke und Hans als Wesenssachverständige sowie Silke als Zuchtrichterin recht herzlich für die gute Organisation sowie den reibungslosen Ablauf bedanken. Wir alle haben einen Prüfungstag erlebt, der neben der gewissenhaften und fairen Überprüfung dessen, was der Hund mitbringt vor allem geprägt war durch - für erfahrehre genauso wir für Erstlingsführer - gut nachvollziehbare Erklärungen und Hinweise, wie die Bewertung zustande kommt. Allen Hundeführer wünsche ich weiterhin viel Freude mit ihren Hunden und allzeit Waidmannsheil.

 

Christoph Arend

 

Bauprüfung am 26.08.2017 in Unterlappach

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich am 26.08.2017  8 Führer mit ihren Hunden bei der Bauanlage von Josef Freytag in Unterlappach zur Bauprüfung.

Die Hunde warteten schon sehr aufgeregt auf ihren Einsatz um ihr Können zu zeigen.

7 Hunde konnten die Prüfung mit Bravour bestehen, 1 Hund hat die Prüfung leider nicht bestanden.

Danke an alle, die diese Prüfung organisiert und unterstützt haben.

Vor allem an Josef Freytag, der uns zum Üben an seiner Anlage immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Zuchtprüfung am 16.09.2017 in Vilsheim/Eching

Vier Hunde, 3 Verbandsrichter, 1 Richteranwärterin und 3 Hundeführer trafen sich bestens motiviert um 8.00 Uhr morgens, der Wettergott meinte es bereits hier nicht gut mit uns. So wechselhaft wie das Wetter, waren auch die Leistungen der Hunde, so konnten bereits nach der Wasserarbeit 2 Hunde die Prüfung nicht mehr bestehen. Dies war zwar sehr ärgerlich aber beide Hundeführer führten trotzdem ihre Hunde durch die gesamte Prüfung. Ich persönlich finde dies eine ordentliche Leistung der Hundeführer, sie zollen dadurch Ihren Respekt gegenüber allen an der Prüfung beteiligten, auch ich möchte es nicht versäumen hier meinen Dank aus zu sprechen.

Die Leistung meiner Hunde möchte ich nicht schmälern aber durch die im letzten Jahr mit beiden Hunden bestandene GP hatte ich wohl einen enormen Vorteil und musste mich sehr wenig auf diese Prüfung vorbereiten. Trotzdem bin ich stolz und glücklich dass ich mit 2 Hunden bei voller Punktzahl diese Zuchtprüfung bestanden habe.

Christian Freundorfer

 

 

Bundes GP am 23. und 24.09.2017 in Ahornberg

Bundes GP mit Quax dem Bruchpiloten 

 

Als ich mich mit Quaxl am 23. September auf dem Weg Richtung Hof machte, wusste ich ehrlich gesagt nicht, dass es sich um eine Bundes-GP handelte. Vielleicht war es auch gut so, denn die Anspannung und Nervosität hatten mich auch so schon fest im Griff. Bei der Ansprache vom Prüfungsleiter hörte ich dann das erste Mal das Wort Bundes-GP im Zusammenhang mit dieser Prüfung. Im Grunde genommen egal, die PO ist dieselbe, aber die Aufregung wurde noch größer. 

Quax Audacia wurde mir von seinem Besitzer im Juni zur Ausbildung anvertraut. Vor der GP absolvierten wir erfolgreich die Bau- und Zuchtprüfung. Im Laufe der Jahre habe ich schon viele verschiedene Hunde ausgebildet und vorgestellt oder den Haltern gemeinsam mit ihren Hunden bei dem langen Weg geholfen. Einen Parson hatte ich allerdings noch nie zur Prüfung geführt. Ich schloss Quax von Anfang an in mein Herz und war jeden Tag aufs Neue begeistert wieviel Energie und Arbeitswillen in dem kleinen Kerl steckte. Das Wort „Bruchpilot“ kommt nicht irgendwo her. Er hatte sich als Junghund bei einem Sturz den Oberschenkelhals gebrochen und seitdem fehlt an einer Seite die Kugel am Hüftkopf. Diese Behinderung war besonders bei der Wasserarbeit zu merken. Der Wille war stets da. Die Kraft an Stellen wo es schwer wurde, fehlte oft. Wir haben viel trainiert und er wurde immer sicherer und hatte eine riesige Freude am Wasser entwickelt.  

 

Am ersten Prüfungstag war unsere Gruppe so gleich mit der Wasserarbeit dran. Es war „arschkalt“ und die kleinen Terrier waren ganz schön am Bibbern. Mit ein paar Abzügen meisterten wir im Großen und Ganzen die Wasserarbeit. Die Anspannung fiel ein wenig ab um gleich vor dem nächsten Fach wieder hochzufahren. Bei der Federwildschleppe musste sich Quax am Anschuss, welcher mit einem Ast markiert wurde, gefühlte 5 Min. entleeren. Er hatte wohl reichlich Wasser geschluckt. Anschließend nahm er seine Arbeit unverzüglich auf und brachte mir stolz und korrekt die Stockente. Die Haarwildschleppe im Wald war für ihn ebenso kein Problem. Es folgten die Gehorsamsfächer und das Stöbern im Wald. Ich freute mich über jedes weitere absolvierte Fach und war so stolz auf den kleinen Kerl. Am Ende des ersten Prüfungstages waren wir Beide auf Grund der Anspannung ziemlich kaputt. Den Abend verbrachten alle Prüfungsteilnehmer und Richter in der Gastwirtschaft. Es wurde reichlich gefachsimpelt, aber auch mitgeteilt, dass bereits eine ganze Gruppe und ein weiterer Hund es nicht geschafft hatten. Einige mussten leider bei dem Fach „Standtreiben“ in den sauren Apfel beißen.

 

Dieses Fach hatte unsere Gruppe am nächsten Tag noch vor sich, sowie die Schweißfährte. Ich wusste, die Nacht wird wohl wieder von Träumen geprägt sein. So wie ich schon wochenlang von Wasser- und Schweißarbeit träumte. Auch am zweiten Prüfungstag schien für uns die Sonne. Nachdem meine beiden Mitstreiter die Schweißfährte erfolgreich absolvierten, waren wir nun an der Reihe: 600 m, Übernacht, getupft. Quax ließ sich wie gewohnt am Anschuss und die ersten Meter so richtig Zeit um in Schwung zu kommen. Erst einmal war ausgiebiges Markieren angesagt. Ein bisschen Spannung musste wohl sein. Nachdem er sich seiner Arbeit besann, folgte er dem Verlauf, verwies mir mehrfach Schweiß und gab mir somit die Sicherheit: „Wir sind richtig“. Ein tolles Gefühl so eine Bestätigung zu bekommen. Einmal zeigte mir sein Verhalten was anderes, aber am letzten verwiesenen Schweißtropfen wieder angesetzt, kamen wir dann zum Stück. Mir fiel ein riesiger Fels vom Herzen! Ich machte meinen Vierläufer mit seinen geliebten Ölsardinen genossen und freute mich mit großen Schritten Richtung Ziel zu kommen. Das Standtreiben folgte und der Quaxl lag wie angenagelt und gab keinen Mucks von sich. Wir hatten es geschafft!  

 

Leider sind auf dieser Prüfung 50 % der Führer mit ihren Vierbeinern durchgefallen. Suchenglück und Suchenpech liegen bekanntlich dicht beieinander. Es waren alles tolle Hunde! Viele hatten überall volle Punkte und dann harkte es an einem Fach. Das war sehr schade….aber es ist nur ein Hund. Er weiß nicht worum es an solch einem Tag geht. Er hat einfach nur Spaß mit seinem Halter und kann seinen natürlichen Trieb ausleben. 

Ich war überwältigt von unserem Ergebnis. Mir fehlten vor Freude bei der Preisverleihung ausführliche Worte. Auf diesem Wege noch einmal DANKE an die Prüfungsleitung, Helfer und unsere Richter, welche ehrlich und fair gerichtet haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und mich gefreut so viele tolle Menschen kennen gelernt zu haben, die das selbe „Virus“ befallen hat.  

 

Weidmannsheil und Ho‘ Rüd‘ Ho‘! 

Katja Kolbe-Michauk 

 


Messe "Jagd-Fisch und Natur" in Landshut vom 30.09.bis 03.10.2017

Alle zwei Jahre findet in Landshut die Niederbayernschau mit der Messe Jagd Fisch und Natur statt, auf der unter anderem ca. 30 Jagdhunderassen vertreten sind.

Auch dieses Mal waren wir mit einem Stand vertreten und konnten die Parson Russel Terrier den Besuchern präsentieren.

Unsere Hunderasse kam bei der Präsentation am Stand, auf der Bühne und dem Parcour im Außenbereich, wobei alle Jagdhunderassen einzeln vorgestellt wurden beim interessierten Publikum sehr gut an.  

Junghundprüfung am 14.10.2017 in Obertraubling

Zur letzten Junghundprüfung der Landesgruppe Bayern 2017, trafen wir uns im Gasthaus zum "Alten Schloss" in Obertraubling. Nach der Begrüßung des Vorstandes der LG Bayern fuhren wir ins Revier und starteten bei leichtem Bodennebel mit der Schussfestigkeit.

Die Hunde zeigten ausgezeichnete Leistungen und so konnten die zwei gemeldeten Hunde mit einem tollen Ergebnis die Prüfung bestehen. Beide Hunde und ein weiterer, bei dem nur der Laut fest gestellt wurde, konnten den Spurlaut vorweisen.

Dies zeigt, dass sich auch der Spurlaut in unseren Zuchtlinien immer mehr festigt was sehr zu begrüßen ist.

Herzlichen Dank an die Richtergruppe und die Hundeführer für ihre Arbeit.

 

Weidmannsheil

Hans Blenninger